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Bisherige Ausgaben auf einen Blick

 
 

Sachsenring – für die Zukunft gerüstet

Seine wechselvolle Geschichte macht den Traditionskurs Sachsenring als Auto- und Motorradrennstrecke bis heute attraktiv. Seit 1927 werden an diesem historischen Ort Rennen ausgetragen, die als so genannte Badberg-Viereck-Rennen begannen und auf dem alten Sachsenring teilweise Zuschauerzahlen von bis zu einer halben Million anlockten. 1991 wurde das letzte Rennen auf dem alten, knapp 9 km langen Sachsenring ausgetragen. Da es durch die Streckenführung, die zum Teil durch die Stadt Hohenstein-Ernstthal führte, zu vielen Unfällen kam, wurde der alte Ring stillgelegt und man beschloss, auf einem Teil des alten Sachsenrings ein neues Verkehrssicherheitszentrum zu bauen. 1996 eröffnete der Zweckverband Sachsenring auf diesem Gelände die neue Rennstrecke Sachsenring, die nun nicht mehr wie zuvor den öffentlichen Verkehr tangiert und über eine neue Ausstattung nach höchsten Sicherheitsstandards verfügt.

Seit der Neueröffnung 1996 wurde die Anlage sukzessive erweitert: 2002 entstanden die neue Boxengasse und ein neuer Start- und Zielturm. Vier Jahre später folgte durch die SRM – Sachsenring-Rennstrecken-Management GmbH, die seit 2012 auch der Veranstalter des eni Motorrad Grand Prix Deutschland ist, der Bau eines modernen Pressezentrums. Von dort aus können die Pressevertreter aus aller Welt dank moderner Videotechnik die Rennen verfolgen. Komplettiert wurden diese Erweiterungen 2012 mit einer neuen Race Control. Hier sitzt die Rennleitung und überwacht die Aktionen auf der Rennstrecke.

 
 

Bilder: Andreas Kretschel

Mit Bosch sicher ins Ziel

Zur Ausstattung der Rennstreckenüberwachung mit Videokameras fiel die Entscheidung 1996 auf Bosch. Im Laufe der Erweiterungen der Anlage in den Folgejahren installierte Bosch darüber hinaus ein Zutrittskontrollsystem sowie eine Brand- und Einbruchmeldeanlage für die Boxengasse und den Start- und Zielturm und eine elektroakustische Anlage für das Pressezentrum. Mit der 2012 in Betrieb genommenen neuen Race Control wurde unter anderem durch Bosch eine neue Monitorwand mit 40 Bildschirmen mit einer höheren Bildqualität installiert. In diesem Zusammenhang wurde die gesamte Videoempfangstechnik von analog auf IP umgestellt und die Übertragung der Videosignale mit einem neuen Bosch Video Managementsystem BVMS zur neuen Race Control über Lichtwellenleiter realisiert.

Die Ausrüstung der neuen Race Control erfolgte im laufenden Betrieb. Die alte Race Control, die sich im Start- und Zielturm befand, blieb in Funktion, bis die neue, sich auf dem Boxendach befindliche Race Control in Betrieb genommen werden konnte. Auch das Stahlgerüst für die Monitorwand, welches in den Holzständerbau integriert werden musste, war für Bosch eine kleine Herausforderung, die erfolgreich umgesetzt werden konnte. Mit der Umstellung auf IP-Technik und der Schaffung moderner Schnittstellen ist der Sachsenring nun für die Zukunft gerüstet.

 
 

Autor

Heiko Ebert
Vertriebsbeauftragter
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Vertriebsniederlassung Berlin