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MAP 5000 COM – Einbruchmelderzentrale mit integrierter IP-Übertragung

Die meisten Gefahrenmeldeanlagen benötigen eine Alarmübertragungseinrichtung zur Aufschaltung auf eine Leitstelle.

Die neue Modular Alarm Platform „MAP 5000 COM“ von Bosch bietet ab sofort eine integrierte IP-Übertragung mit Redundanz über GPRS, die das VdS 2465 Protokoll verwenden. Meldungen können nach AES 128 verschlüsselt übertragen werden.

Der Kunde profitiert von der genannten Integration in mehrfacher Hinsicht: Zum einen ist kein zusätzliches physisches Übertragungsgerät mehr notwendig. Zum anderen lässt sich die Einbruchmelderzentrale wesentlich schneller installieren. Zusätzlich entfällt eine Reihe an Hardware, die bisher für die Installation erforderlich war. Dazu gehören sowohl ein separates Gehäuse, Stromversorgung, Batterien als auch Anschlüsse.

IP in der Übertragungstechnik ist heute nicht mehr wegzudenken – darum hat Bosch mit der neuen Generation der Modulare Alarm Platform den Ansatz gewählt, die Übertragungseinrichtung gleich in die Zentrale zu integrieren. Sie ermöglicht die Aufschaltung über Standard-IP-Netze wie das Internet oder das Bosch eigene, gesicherte BoSiNet und unterstützt als Zweitweg GPRS über alle GSM-Mobilfunknetze, so dass die Alarmübertragung auch bei einem Ausfall der IP-Verbindung gesichert ist.

Die Verwendung von Ethernet und IP für die Übertragung und die Integration der Übertragungseinrichtung in die Zentrale selbst vereinfachen das Lösungsdesign, reduzieren Investitionen und Betriebskosten und erhöhen gleichzeitig die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems.

Die Alarmübertragung über IP bietet sich heute auch deswegen an, weil dieses Protokoll und Ethernet eine einheitliche Technologiebasis für die IT, die Sicherheits- und die Gebäudetechnik bilden und so integrierte und vernetzte Gesamtlösungen ermöglichen. Schließlich profitiert IP als Übertragungsweg von der Tatsache, dass der benötigte ISDN-Dienst nicht unendlich zur Verfügung stehen wird. Zwar wurde der Zeitpunkt der Abschaltung in den vergangenen Jahren immer weiter hinausgeschoben, doch es ist absehbar, dass alle namhaften Provider im nächsten Jahrzehnt keinen ISDN-Dienst für Datenübertragung mehr anbieten werden.

Für Planer und Betreiber von Gefahrenmeldeanlagen bedeutet dies, dass sie einerseits neue Projekte von Beginn an auf der Basis von IP planen und zudem ein Migrationskonzept für die bestehenden ISDN-Installationen entwickeln sollten.

Die neue MAP 5000 COM eignet sich für mittelgroße bis sehr große Projekte, dazu zählen unter anderem Flughäfen, Betreibermodelle, Ministerien, Museen, Krankenhäuser, Lagerhäuser, Forschungslabore, Banken, Kaufhausketten, Juweliere und Schulen.

Bei Bedarf ist eine Aufschaltung zu Behörden, Clearing Stellen oder Notrufserviceleitstellen jederzeit möglich.

Die neue MAP 5000 COM ist nach VdS Klasse C zugelassen und verwendet das VdS2465 Protokoll sowie AES-128 zur verschlüsselten Datenübertragung. Die Verschlüsselung nach AES-128 ist eine Anforderung des BSI für z.B. Ministerien, Betreibermodelle und Forschungslabore.

 

Autor

Georg Pedolzky
Produktmanager für Überfall- und Einbruchmeldesysteme
Bosch Sicherheitssysteme GmbH