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Bisherige Ausgaben
auf einen Blick

 
 

Vernetzte Gebäudesicherheit

Die Lebensadern der Gesellschaft schützen - in kritischen Infrastrukturen muss Sicherheitstechnik zentral und redundant eingesetzt werden

Wer bedeutet der Begriff „Kritische Infrastrukturen“ genau?

Sachlich korrekt definiert das Bundesinnenministerium sie als „Institutionen und Einrichtungen“ mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.“

 

Interdependenzen Kritischer Infrastrukturen Quelle:Leitfaden_Schutz_kritischer_Infrastrukturen-Risiko- und Krisenmanagement-Mai 2011

 

Die vom Bundesinnenministerium herausgegebenen nachfolgenden Publikationen zum Schutz kritischer Infrastrukturen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums.

 
  • Schutz Kritischer Infrastrukturen – Basisschutzkonzept
  • Schutz Kritischer Infrastrukturen – Risiko- und Krisenmanagement (Leitfaden für Unternehmen und Behörden)
  • Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS-Strategie)
  • Sektoren- und Brancheneinteilung Kritischer Infrastrukturen

Eine weitere wichtige Rolle spielt bei den Bereichen der „Kritischen Infrastrukturen“ zukünftig das neue IT-Sicherheitsgesetz; der Referentenentwurf vom 18.08.2014 liegt jetzt vor.

Mehr dazu erfahren Sie auch auf der aktuellen Internetseite des Bundesinnenministeriums.

 
 

Diese Unterlagen betonen, dass heute nahezu das gesamte öffentliche Leben vom Funktionieren dieser Infrastrukturen abhängt; von der Industrie ganz zu schweigen. Dazu zählt das Ministerium die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln, die Energieversorgung, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Finanzindustrie, die Verkehrsinfrastruktur, Notfall- und Rettungswesen, das Gesundheitswesen, das Rundfunkwesen und auch herausragende Kulturgüter.

Vernetzte Sicherheitslösungen von Bosch Sicherheitssysteme
Vernetzte und integrierte Sicherheitslösungen gehören aktuell zu den bestimmenden Trends unserer Zeit. Die Verwendung weltweit standardisierter Übertragungsmedien und Protokolle vereinfacht ganz erheblich die Kommunikation zwischen mehreren Systemen. Der Einsatz gewährleistet nicht nur die effiziente Kommunikation zwischen Ihren Sicherheitssystemen, sondern ermöglicht auch die Integration mit anderen Komponenten der Gebäudetechnik. Vernetzung macht Ihre Systeme effektiver und gibt Ihnen mehr Sicherheit.

Viele Anwender verfügen über eigene standortübergreifende IT-Netze, die die Übertragung von Gefahrenmeldungen, z.B. aus Brandmelde-, Überfall / Einbruchmelde-, Zutrittskontroll- und Video-überwachungsanlagen sicher ermöglichen.

Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass die Anforderungen für eine Gefahrenmeldeübertragung aus den bereits bestehenden Vorschriften und Richtlinien, u.a. von VdS / DIN DKE / VDE erfüllt werden.

Bosch Sicherheitssysteme ist am Puls der Zeit

Und was bedeutet dies für uns?

Die Liegenschaften der „Kritischen Infrastrukturen“ bestmöglich mit zeitgemäßen elektronischen vernetzten Sicherheitssystemen auch standortübergreifend zu schützen.

Wir agieren in diesem Zusammenhang am Puls der Zeit:

Im Mittelpunkt stehen dabei u.a.

  • Brandmeldesysteme mit Sprachalarmanlagen, um die Evakuierung im Notfallsituationen schnellstmöglich zu ermöglichen
  • Überfall-/Einbruchmeldesysteme
  • eine wirksame Zutrittskontrolle
  • die videounterstützte Außenhaut- und Freilandsicherung

Darüber hinaus ist es heute zwingend die zuvor genannte gesamte Sicherheitstechnik in einem Managementsystem und in einem zentralen Leitstand des Anwenders zu integrieren, wie dem Building Integration System (BIS) von Bosch, dort werden alle ankommenden Meldungen der angeschlossener Subsysteme in den unterschiedlichsten Gebäuden des jeweiligen Standortes oder auch aus anderen Standorten auf einem zentralen Bedienplatz zusammengeführt und auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammengefasst, visualisiert und von wenigen geschulten Mitarbeitern in vollem Umfang bedient und bearbeitet werden können. Somit ist eine schnelle und gezielte Reaktion auf Sicherheitsvorfälle gewährleistet..

Ein solches integriertes Systemdesign spart nicht nur Betriebskosten, sondern erhöht durch die Mög-lichkeit eines automatisierten und konzertierten Vorgehens im Alarmfall auch die Sicherheit. So kann etwa im Brandfall die Anzeige auf dem BIS mit allen Informationen erfolgen, die zu diesem Alarm gehören, etwa Lagepläne oder festgelegte Maßnahmenpläne. Zusätzlich können beispielsweise Schranken an den Zufahrten angesteuert werden, um Einsatzkräften den ungehinderten Zugang zu ermöglichen. Automatisch übertragene Videoaufnahmen geben gleichzeitig ein exaktes Bild des Vorfalls.

Weiterhin kann mit diesem System die Verbindung zu den Systemen der Gebäudeautomation des Anwenders hergestellt werden.

Die erforderliche ständige Verfügbarkeit des Systems kann dabei über einen Reserveleitstand in einem anderen Gebäude des gleichen Standortes oder an einem anderen Standort des Anwenders sichergestellt werden, das z.B. über das geschlossene und VdS-zertifizierte BoSiNet (Bosch Sicher-heits-Netzwerk) angebunden wird.

Als Ersatzleitstelle kann dabei auch das Bosch Communication Center fungieren, das die Anforde-rungen der Normen der EN 50518 erfüllt.

Die Normen der Reihe DIN EN 50518 spezifizieren erstmalig in Europa Anforderungen an die Planung, Ausführung und Gerätefunktionen für sogenannte Alarmempfangsstellen (AES).

Diese überwachen, empfangen und verarbeiten die Notfallsignale der Alarmanlagen die als integraler Bestandteil des gesamten Schutz- und Sicherheitskonzeptes am Objekt eingesetzt sind.

 

Sicherheitsleitstelle nach EN 50518

 

Autor
Norbert Stühmer
Fachreferent – Vernetzte Sicherheit
Bosch Sicherheitssysteme GmbH