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Aktuelle Brandschutzlösungen für die Berliner Wohnungswirtschaft zur Erfüllung der neuen Bauordnung ab März 2015

Brandschutz ist eines der zentralen Sicherheitsthemen, wenn es um die Absicherung von Gebäuden und Wohnungen geht. Daher ist dieser in den letzten Jahren auch Schritt für Schritt gesetzlich enger geregelt worden, nicht zuletzt durch die Einführung der Rauchmelderpflicht für Privatwohnungen und Häuser in derzeit 13 von 16 Bundesländern (siehe dazu die Übersicht in nachstehendem Link).

 

Diese Pflicht gilt ab März 2015 nun auch für das Bundesland Berlin. Daher müssen sich Wohnungs-eigentümer und Verwalter mit aktuellen Lösungen im Bereich Brandschutz vertraut machen, um bei den anstehenden Investitionen trotz minimalem Wartungsaufwand eine möglichst hohe Investitions-sicherheit zu haben. Dies bedeutet, dass nur professionelle Lösungen in Frage kommen, also Produkte, die sich durch ein Qualitätssiegel auszeichnen, anhand dessen der Verbraucher schnell erkennt, ob das Produkt von einem Qualitätshersteller stammt.

Bei den aktuell verfügbaren Brandschutzlösungen unterscheidet man zwischen gewerblichen Anwen-dungen, die über eine professionelle Brandmelderzentrale gesteuert werden und sogenannten „Stand-Alone“ – Lösungen für Privathaushalte. Der Begriff „Stand-Alone“ wirkt dabei etwas verwirrend, da auch hier durchaus mehrere Melder zum Einsatz kommen, die auf Funkbasis miteinander vernetzt sind; nur nicht über eine professionelle Melderzentrale. Bei ihnen steht, ebenfalls anders als im gewerblichen Bereich, vor allem der Personenschutz im Vordergrund. Es können beispielsweise schon drei Atemzüge Brandrauch tödlich sein, weswegen man bei Opfern im Brandfall von Rauch- und nicht Brandopfern spricht. Aus diesem Grund kommen als Brandschutzmaßnahme im Wohnungs-bereich also vor allem Heimrauchmelder der Qualitätsanbieter der Sicherheitsbranche in Frage.

Auch an Heimrauchmelder werden zunehmend höhere Anforderungen gestellt, die über das bloße Erkennen von Rauch und die anschließende Alarmierung hinausgehen. Die Anforderungen werden von Prüfinstituten entwickelt und ihre Erfüllung mit entsprechenden Siegeln dokumentiert. Für Heimrauchmelder sind diese das Deutsche Normungsinstitut VdS und das Testzentrum Kriwan. Andere Vereinigungen, die sich dem Thema widmen, sind beispielsweise die Berliner Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Hier sind neben dem deutschen Feuerwehrverband, dem ZVEI oder dem Bundesverband Sicherheitstechnik auch führender Hersteller von Brandschutztechnik vertreten. Der aktuellste und höchste Anforderungsstand an Rauchmelder wird im sogenannten Q-Label und der Norm EN14604 beschrieben, ohne deren Erfüllung der VdS beispielsweise ab März 2015 sein Prüfzeichen nicht mehr vergibt. Das Q-Label sichert dabei vor allem die Punkte Langlebigkeit und Sicherheit vor äußeren Einflüssen ab und hilft Qualitätsherstellern, sich von der Masse der Anbieter von Rauchmeldern mit ihrem Angebot zu differenzieren. Diese Verschärfung der Anforderungen führt zwar einerseits zu einem moderaten Preisanstieg, bietet aber in den höherpreisigen Segmenten die Gewähr, ein zuverlässiges und langlebiges Qualitätsprodukt einsetzen zu können.

Zu den Anforderungen, die solche Rauchmelder erfüllen müssen, wie beispielsweise die zweite Generation der FERION-Melder 4000 O und 5000 OW von Bosch, gehören folgende Kriterien: eine festverbaute Batterie mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von zehn Jahren und ein erhöhter Schutz vor äußeren Einflüssen, um die Anzahl von Fehlalarmen soweit wie möglich zu reduzieren. Dieser wird hier über ein Fliegengitter und erhöhte EMV-Verträglichkeit gewährleistet. Des Weiteren bieten die Rauchmelder ein eingebautes Notlicht, das auch dann Licht automatisch gibt, wenn die Stromversorgung in der Wohnung aufgrund eines Brandes ausgefallen ist.

 
 

Mit einem großen Testknopf kann die Funktionsfähigkeit des Melders einfach durch Knopfdruck getestet werden, zum Beispiel mit einem Besenstiel, also nicht per Hand und ohne dazu unter die Decke steigen zu müssen. Beide Rauchmelder sind sogenannte optische Rauchwarnmelder, die über fotoelektrisches Streulicht funktionieren. Dabei werden kontinuierlich Lichtstrahlen in die Messkammer des Melders gesendet. Dessen Fotozelle erfasst die Strahlen im Fall von Rauchpartikeln in der Luft und löst über eine Sirene und ein LED-Warnblinklicht Alarm aus.

 

Dieses Prinzip ist bei beiden Meldern gleich, die Variante 5000 OW bietet darüber hinaus eine drahtlose (W = wireless) funkgesteuerte Version. Die Funkreichweite beträgt 100 Meter im freien Feld und kann durch die „Repeater“-Funktion noch gesteigert werden, sodass sich mit dieser FERION-Variante auch mehrere Stockwerke problemlos absichern lassen. Die drahtlose Funkversion ist vor allem für Wohnungen geeignet, bei denen eine Verkabelung zusätzlichen Aufwand bedeuten würde. Die Melder lassen sich im Übrigen einfach an der Zimmerdecke montieren – entweder durch Kleben oder eine einfach 1-Schrauben-Montage.

 
 

Beide Rauchmelder werden alle Anforderungen gemäß VdS und Q-Label erfüllen und sind am Markt ab Mitte 2015 verfügbar. Sie bieten sich daher als eine optimale Lösung für die kommende Rauchmelderpflicht in Berliner Wohnungen an.

 

Autor

Michael von Foerster
Director Government & Public Affairs
Bosch Sicherheitssysteme GmbH